Ungefähr Anfang der 70-er Jahre wurde dieses Schulungsprogramm für blinde und hochgradig sehbehinderte Menschen eingeführt. Das Mobilitätstraining verhilft den Betroffenen dazu, sich möglichst eigenständig im öffentlichen Raum bewegen zu können. Sie trainieren diese Mobilität in erster Linie mit dem Blindenstock, welcher vom Boden bis ca. unter die Achsel reicht und als Orientierungshilfe dient. Zudem bietet dieser weisse Langstock auch Schutz vor Hindernissen und gilt als anerkanntes Verkehrsschutzzeichen.

Was wird trainiert beim Blindenstock Mobilitätstraining?

Eine Vielzahl an Übungen trainiert die Sicherheit und Selbständigkeit bei der Orientierung und Fortbewegung. Ein Basistraining besteht aus folgenden Übungen:

  • Fortbewegung mit einem sehenden Begleiter
  • Schutz des eigenen Körpers
  • Sensibilisierung der anderen Sinne
  • Ausnutzung eines eventuell vorhandenen Sehrests
  • Orientierung in der Öffentlichkeit, in Gebäuden und in Räumen
  • Suchtechniken am Boden / Tisch
  • Überqueren von Straßen / Umgang Ampelanlagen
  • Einschätzung und Beurteilung des Verkehrsgeschehens

Langstocktraining

Zu diesen Grundübungen kommen noch spezielle Trainingseinheiten mit dem Blindenstock hinzu. Seheingeschränkte und blinde Menschen werden in dem Gebrauch eines Langstocks und in den diversen Techniken individuell geschult.

Das Erlernen dieser Langstocktechniken ermöglicht den Betroffenen im Alltag sich sicher, zügig und selbständig fortzubewegen. Da der Blindenstock beim Gehen vor dem Körper ungefähr schulterbreit von einer zur anderen Seite gependelt wird, ist er quasi immer einen Schritt voraus und sichert somit auch den nächsten Schritt für den Benutzer ab. Hindernisse wie Treppen, Stufen oder Bordsteinkanten werden so rechtzeitig ertastet.

Der weiße Langstock ist das wichtigste Hilfsmittel für für seheingeschränkte und blinde Menschen. Obwohl dieser weiße Stock von essentieller Bedeutung ist, gab es die letzten Jahrzehnte kaum eine Innovation.

… jetzt gibt es eine Blindenstock Innovation!

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